"Und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf" Epheser 5,11
Erschienen: 2026
Autor: Rudi Holzhauer
169 Seiten
Taschenbuch, e-Book
ISBN: 978-3-910764-27-9
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Ist es wirklich der Heilige Geist? Ein Weckruf zur biblischen Nüchternheit.
Wir leben in einer Zeit der religiösen Vermischung und Verwirrung. Charismatische Aufbrüche, Wunderheilungen, Zungenrede und Visionen faszinieren Millionen. Doch ist alles, was glänzt und fromm erscheint, auch wirklich biblisch? Oder erleben wir die in der Bibel vorausgesagte Verführung der Endzeit?
Rudi Holzhauer, der Autor dieses augenöffnenden Buches, kennt beide Seiten. Über 20 Jahre lang war er selbst tief in der Pfingstbewegung verwurzelt, ehe er durch intensives Schriftstudium und schmerzhafte Erfahrungen die Geister zu unterscheiden lernte. Sein Werk ist kein theoretischer Warnruf, sondern das leidenschaftliche Vermächtnis eines Insiders, der zur Wachsamkeit mahnt.
Dieses Buch ist ein unverzichtbarer Ratgeber für alle, die:
Holzhauer nimmt kein Blatt vor den Mund. Er prüft populäre Strömungen wie die charismatische Bewegung, Geistheilung, Medialität und meditative Praktiken messerscharf am Wort Gottes. Er deckt auf, wie biblische Begriffe umgedeutet werden und wie sich heidnisch-okkulte Elemente in die Gemeinde einschleichen.
Kernthemen des Buches:
„Prüfet die Geister“ ist ein Aufruf zur Rückkehr zur Schrift. Es ist ein Buch für Christen, die ihren Glauben nicht auf schwankende Erfahrungen bauen wollen, sondern auf das unerschütterliche Fundament der Bibel.
Sichern Sie sich jetzt dieses Standardwerk der geistlichen Aufklärung und gewinnen Sie Klarheit in einer Zeit der Verwirrung.
Konservative, bibeltreue Christen: Menschen, die der Bibel als absoluter Autorität vertrauen und modernen Strömungen skeptisch gegenüberstehen.
Kritiker der Pfingst- und Charismatischen Bewegung: Leser, die bereits Vorbehalte haben und nach fundierten, biblischen Argumenten suchen, um ihre Haltung zu untermauern.
Verunsicherte Gläubige: Christen, die mit charismatischen Praktiken (Zungenrede, Heilungsgottesdienste, Prophetien) in Berührung gekommen sind, diese als befremdlich empfunden haben und nun nach geistlicher Orientierung suchen.
Aussteiger: Ehemalige Anhänger schwärmerischer Bewegungen, die ihre Erlebnisse geistlich aufarbeiten und theologisch einordnen wollen.
Gemeindeleiter und Seelsorger: Verantwortliche in konservativen Gemeinden, die ihre Mitglieder vor vermuteten Irrlehren warnen und schützen wollen.
Kapitel 1
Die okkulte Welle
Neue Glaubenserfahrungen
Gefahrenquellen
Neugier nach dem Außerordentlichen
Totenerscheinungen
Spiritismus
Medialität und Geistheilung
Transzendentale Meditation
Magie
Parapsychologie
Radiästhesie
Mystik
Kapitel 2
Das Problem der Doppelbegeistung
Das Okkulte des „christlichen“ Enthusiasmus
Verführung durch Inspirationscharismen
Das Aufhören bestimmter Geistesgaben
Möglicher Inhalt der Zungenrede
Zeichen und Wunder heute?
Pseudo-charismatische Selbstbedienung
Ein unberechtigter Vorwurf
Die Hilflosigkeit der Schwärmer
Medialität
Kapitel 3
Die gegenwärtige weiche Welle gegenüber der charismatischen Verführung
Die Ursachen für den Einbruch des Schwarmgeistes
Die Erfolgsberichte
Glaubensheilung
Geistes- und Gnadengaben
Die seelische Begehrlichkeit als Ursache der Verführung
Die Spaltungs- und Einheits-Paradoxie in der Charismatischen Szene
Kapitel 4
Okkultes Pfingstlertum
Des Teufels Erkenntnis: Lehre der Dämonen
Die sogenannten „Erweckungen“
Aus der „Erweckung“ in Wales (1904/ 1905)
Gibt es auch echte Geisterunterscheidung?
Kapitel 5
Die Unterschätzung der Gefahr
Lästerung des Heiligen Geistes?
Begehrlichkeit nach transzendenter Erfahrung
Das Charismatische Element in Missionsgebieten
Die Umwandlung der Persönlichkeit des Charismatikers
Die schwarmgeistigen Wunderbücher
Grundschritte zur Lösung aus okkult-schwarmgeistiger Belastung
Kapitel 6
Die pseudo-christliche Welle
Biblischer oder magisch-okkulter Glaube
Was geschieht bei Handauflegung oder pfingstlerischer „Geistestaufe“?
Zungenreden, Visionen und Pseudo-Vollmacht
Gesichte und Visionen
Das „Visionäre“
Verbalinspiration
Schützt Aufrichtigkeit vor Irrtum?
Schwarmgeistige Habsucht
Kapitel 7
Die Gefahren für die Gläubigen der Endzeit
Das verhängnisvolle Passivitätsverhalten
Positives Denken
Das paulinische Erstattungsprinzip
„Paulinisches“ Evangelium
Kettenbriefe
Der Einfluss der alten Religionen im modern-ökumenischen Christentum
Der Sinn des Lebens
Gnostizismus
Gedanken zur Prädestinationslehre
Ein ungeistlicher Rat zu Lästergedanken
Die falschen Termine und der Verzug der Wiederkunft Jesu
Pfingstler öffnen sich der Marienfrömmigkeit
Einheit
Kapitel 8
Die Hauptursachen unserer Nöte
Die untergrabene Kampfmoral
Besinnung, Prüfung, Wachsamkeit
Kapitel 9
Über das Beten
Die Gefahr des unnüchternen Betens
Seid nüchtern und wacht!
Unnüchternheit
Das Gebet des Glaubenden
Welches ist der Wille Gottes?
Gedanken zum Vater-Unser
Gebet im Namen Jesu
Gebet und die Dreieinigkeit
Meditationsmagie: Der Missbrauch des Namens Jesu
Gebetsnächte
Gebet für Verstorbene?
Der Segen des Blutes Jesu
Die Blutsmagie
Schwärmerischer Missbrauch von Anbetung und Danksagung
Schlusswort
Anhang
I - Die siebenfache Betrachtungsweise eines Gotteswortes oder Textabschnitts
II - Kabbala
Der Chassidismus
III - Wiedergeburt
IV - Die eine Taufe
V - Irrlehren
Die okkulte Welle
Eines der schwierigsten Unterfangen in unseren Tagen auf dem religiösen Sektor scheint die Unterscheidung der Geister zu sein. Wie anders könnte die Verwirrung in christlichen Kreisen solche Ausmaße angenommen haben! Die charismatische Welle läuft wie ein Flächenbrand ungehindert durch alle Kirchen, Gemeinden und Kreise, und kaum jemand nimmt die Warnungen des Herrn und der Apostel ernst, die sie uns für die letzte Zeit, kurz vor der Wiederkunft Christi, gegeben haben. Es ist kaum zu glauben: Die eigentlichen Warner finden wir unter den weltlichen Ärzten und Psychiatern, die die Verführten in ihren Kliniken zu betreuen haben.
Neue Glaubenserfahrungen
Wer mit einigermaßen offenen Augen die gegenwärtigen Zeitereignisse betrachtet und nicht selbst schon vom Strudel der endzeitlichen Erscheinungen ergriffen und herumgewirbelt wird, der gewinnt zunehmend den Eindruck, dass wir bereits hilflos einem unwiderstehlichen Sog ausgesetzt sind, den wir nicht mehr ohne einen göttlichen Eingriff überstehen können. Die Kraft, die in den Abgrund zieht, ist übermächtig. Fast könnte man meinen, dass wir bereits in der Stunde der Versuchung leben, die über den ganzen Erdkreis kommen soll (Offb 3,10).
Vor dem Zugriff der Welt und ihrer Lust – wie die Bibel es formuliert – können wir uns, sofern wir ehrlich wollen, noch einigermaßen abschirmen; das wird zum Teil sogar respektiert. Sich nicht willkürlich manipulieren lassen, gilt auch heute noch als charaktervoll. Völlig anders liegen die Dinge aber auf dem religiösen Sektor. Wer hier die biblischen Warnsignale übersieht und sich den verlockenden Angeboten religiöser Schwärmer, Erfolgsevangelisten, Wundermänner und Propheten zuwendet, läuft Gefahr, den kräftigen Irrtümern zu verfallen, die für die Endzeit von unserem HERRN und SEINEN Aposteln angekündigt wird.
Natürlich fallen wir nicht mehr auf die Wiederkunftsberechnungen und Termine herein. Diese Platte zieht nicht mehr! Zu oft wurde Gottes Volk von Falschpropheten betrogen! Heute geht die Verführung im Scheine der Gottseligkeit einher; sie entspricht scheinbar sogar biblischen Heiligkeits-, Vollmachts- und Einheitsvorstellungen! Sie erscheint im Gewand ökumenischer Friedens- und Verbrüderungsaktivitäten. Sie greift das soziale Element der Botschaft Jesu, insbesondere die Bergpredigt heraus, um gemeinsam im Verbund mit fremden Ideologien an einer Verbesserung der Welt zu arbeiten. Das aber ist Verfälschung des Evangeliums durch Verschiebung und Ausklammerung der Schwerpunkte.
Mit der Jahreslosung (1983) „Selig sind die Friedensstifter“ (Mt 5,9) – so scheint mir – sollen nun auch die Gotteskinder an den politischen, scheinheiligen Slogan „Frieden schaffen ohne Waffen“ angebunden werden. Gefahr für die Glaubenden entsteht einerseits durch die schleichende Tropfinfusion des uns aus allen Medien anspringenden Schlangengiftes der Lüge und Beeinflussung, das uns so unmerklich anpassungsfähig an diesen bösen Zeitlauf macht. Andererseits – und das scheint mir noch wesentlich schlimmer – kommt die Gefahr aus dem geheimnisvollen Einzugsgebiet des Spiritualismus, der zu dem vorzeitigen und illegalen Wunsch verführt, Blicke in die jenseitige Welt zu tun.
Es geht eine sonderbare Anziehungskraft von diesen „neuen Glaubenserfahrungen“ aus! Eine spirituelle Faszination, von der man gemeindebelebende Impulse erwartet und in gewisser Weise auch erhält, hat viele Gotteskinder ergriffen. Dass es sich hier um jenes unheimliche Erbstück der alten Pfingstbewegung von 1906 handelt, das, in verschiedenen Wellen von Amerika ausgehend, sich über die ganze Welt ergossen hat, ist nur noch wenigen bewusst. Die Parallelität mit der okkulten Welle, dem gleichzeitigen Neu-Erwachen des Spiritismus, ist unverkennbar und darf in diesem Zusammenhang nicht übersehen werden. Wer sich mit diesen Erscheinungen näher beschäftigt – und ich bin gezwungen, das zu tun –, der gewinnt den Eindruck, der Teufel sei plötzlich fromm geworden: Anders ist der okkult-religiöse Trend in unserer Zeit schon nicht mehr zu erklären! Der Teufel verstellt sich als Bote des Lichts, um das Volk Gottes auf fromme Weise zu verführen!
Die spirituelle Faszination, die auch die charismatische Bewegung beflügelt, ist ebenso eine treibende Kraft im ökumenischen Weltkirchenrat. Sie soll das einende Element aller Kirchen und Religionen werden. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die weltweite Charismatische Bewegung der kommenden Welteinheitskirche in die Hände arbeitet.
Prof. Peter Beyerhaus schreibt hier ganz offen im Kapitel „Die kommende Weltreligion“ in seinem Buch Die okkulte Welle:
"Die religiöse Welle äußert sich schließlich in den Bestrebungen von namhaften Seiten, das Potential der verschiedenen Religionen und auch Ideologien neu zu erschließen. Man will sie verschmelzen zu einer ‚Gemeinschaft der Spiritualität‘, die bei der Lösung der Menschheitsprobleme in einer kommenden Weltgemeinschaft eine Quelle der Kraft bilden soll. Hier nimmt der Genfer Weltkirchenrat eine führende Stellung ein. Er leitet auf seinen Dialog-Tagungen Vertreter verschiedener Religionen dazu an, in einen geistlichen Austausch zu treten. Diese Bewegung geht insbesondere von indischen Theologen aus. Zu befürchten ist dabei aber, dass die Christenheit schließlich von der Geisterwelt der asiatischen Religionen und des westlichen Spiritismus überrollt wird."
Der ökumenische Theologe und Fachreferent für charismatisches Christentum, Walter Hollenweger, tritt in seinem Buch Glaube, Geist, Geister sogar dafür ein, Spiritismus, Parapsychologie, Gruppendynamik, charismatische Bewegung und biblischen Geistesempfang (!) als Ausdruck unserer gleichen seelischen Grundausrüstung zu verstehen. Entscheidend sei nur, ob man sie gemeinschaftsfördernd oder gemeinschaftsschädigend einsetze. Für Walter Hollenweger ist „Geist“ gleich „Geist“ und „Kraft“ gleich „Kraft“, gleichgültig (!) aus welcher Quelle sie kommen!
Ist das Feuer der Pfingstbewegung wirklich das Feuer des Heiligen Geistes?
Millionen Christen weltweit suchen nach Kraft, Wundern und einer neuen Ausgießung des Geistes. Doch was, wenn die Quelle dieser Bewegung nicht die Bibel, sondern ein gefährliches Gemisch aus Fanatismus, Okkultismus und menschlicher Anmaßung ist?
Georg Walter war über zwei Jahrzehnte lang ein überzeugter Pfingstler. Als Insider kennt er die Praxis, die Lehre und die Sehnsucht nach „mehr“. Doch sein tiefes Studium der Kirchengeschichte und der Heiligen Schrift führte ihn zu einer erschütternden Erkenntnis: Die historischen Wurzeln der Pfingstbewegung sind alles andere als biblisch rein.
Dieses Buch ist kein theoretischer Traktat, sondern ein Augenöffner. Es deckt Fakten auf, die in der frommen Literatur oft verschwiegen oder geschönt werden.
Erfahren Sie die ungeschminkte Wahrheit über die „Väter“ der Pfingstbewegung:
NEU in dieser Auflage: Historische Dokumente und Analysen im Anhang
Diese Ausgabe wurde um essenzielle historische Quellen und tiefgehende Analysen erweitert, die jedem prüfenden Christen wertvolles Rüstzeug an die Hand geben:
Warum dieses Buch heute wichtiger ist denn je:
Wir leben in einer Zeit, in der Erfahrung oft über der Schrift steht. Georg Walter führt Sie zurück zum Fundament: Sola Scriptura. Er zeigt auf, wie leicht auch aufrichtige Christen verführt werden können, wenn sie „Zeichen und Wundern“ mehr glauben als dem geschriebenen Wort Gottes.
Für wen ist dieses Buch?
„Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint.“ – Lassen Sie sich nicht von Emotionen leiten, sondern prüfen Sie die Geister. Dieses Buch liefert Ihnen die historischen und biblischen Fakten dazu.
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Ein Buch für Leser, die bereit sind, sich mit den Ursprüngen und Schattenseiten einer religiösen Bewegung auseinanderzusetzen, die die christliche Gemeinde bis heute beeinflusst und bewegt.
Wurzeln der Pfingstbewegung
„Charismatische Aufbrüche“ in der Kirchengeschichte
Charles Parham (1873 – 1929)
Parhams Schöpfungslehre
Parhams Rassenlehre
Parham und die Endzeit
Einordnung der Christen nach ihrem geistlichen Stand
Die Taufe mit dem Heiligen Geist – Parhams endzeitliche Sicht
William J. Seymour (1870 – 1922)
Theologie der Azusa Street Mission
Die Endzeit-Theologie der Azusa Mission
Agnes Ozman (1870 – 1937)
Pfingstliche Zungenrede und Mission
Anhang I
Brief von Johannes Seitz an die Leiter der Pfingstbewegung
Die Berliner Erklärung von 1909
Anhang II
„Die Wahrheit über die Glaubensheiler“, Arno Clemens Gaebelein (1861 – 1945)
Anhang III
„Die Zurüstung der Gemeinde in Zeiten der Verführung“, Rudi Holzhauer (1916 – 1989)
Quellenangaben
Die Taufe mit dem Heiligen Geist – Parhams endzeitliche Sicht
Parham verstand die Geistestaufe als besonderes endzeitliches Charisma (Gnadengabe). Die Geistestaufe stellte eine schützende Versiegelung dar, wenn die satanischen Attacken in der Endzeit erfolgen sollten. Alle Geistgetauften waren zu einem vollmächtigen Dienst in der letzten weltweiten Erweckung ausgerüstet. Außerdem qualifizierte die Geistestaufe ihre Empfänger dazu, über das normale Maß des durchschnittlichen Christen hinauszuwachsen, um in eine der drei Elitegruppen der Endzeitheiligen aufzusteigen.
Parham unterschied ferner zwischen der Geistestaufe und verschiedenartigen »Salbungen« des Heiligen Geistes. Diese unterteilte er in:
• Salbungen, die zeitlich begrenzt waren, jedoch die Möglichkeit und Kraft für besondere Situationen zuteilten, hauptsächlich für göttliche Erleuchtung im Wort Gottes.
• Salbungen, die bleiben: spezielle Kräfte, über die andere nicht verfügen. Parham verweist hier auf die Zeit der Apostel zwischen der Auferstehung Christi und Pfingsten. Das Resultat dieser Salbung ist die Belehrung durch den Heiligen Geist im Inneren des Gläubigen, die Kraft zum Heilen und Dämonen auszutreiben, Visionen von Gott zu empfangen sowie außerkörperliche Erfahrungen zu machen. Parham zählte sich selbst zu dieser Gruppe.
Doch die »Geistestaufe« überragte nach der Auffassung Parhams die »Salbung« bei Weitem: Die Geistestaufe bewirkt, dass das Sinnen auf das eigene Leben nicht mehr wichtig erscheint. Dieses Eigenleben erstirbt, und der Geistgetaufte investiert sein Leben und seinen Dienst ganz in andere Menschen. Die Geistestaufe wird durch die Zungenrede (Sprachenrede) bestätigt, was Parham als den wahren Biblischen Beweis (Bible Evidence) betrachtete – Parham schrieb darüber stets mit großen Buchstaben. Er ging sogar so weit, dass er die Aussage machte, nur derjenige habe die Geistestaufe empfangen, der in Zungen sprechen könne. Dieses Pfingsterlebnis sei von Gott dazu bestimmt, ein kraftvolles Zeugnis sowohl in der eigenen Sprache als auch in einer Fremdsprache geben zu können. In beiden Fällen spricht Gott direkt durch den geisterfüllten Gläubigen.
Laut Parham empfängt jeder am Anfang seiner Geistestaufe eine kleine Ausrüstung des Geistes, aber nur diejenigen, die speziell zur evangelistischen Endzeitarbeit berufen sind, entwickeln ihre Sprachenrede weiter. Parham zählte sich zu dieser letzten Gruppe. Er sprach angeblich »Jiddisch« und hoffte, in die Evangelisierung der Juden in Jerusalem einbezogen zu werden. Im Zuge der Geistestaufe eine Fremdsprache sprechen zu können, ohne sie zu erlernen, erspart viel Zeit und Geld, so die These Parhams.
Charles Parham war der erste, der eine Pfingsttheologie formulierte und die Geistestaufe mit der Zungenrede (Sprachenrede) verknüpfte. Diese besondere Lehre prägte seinen Dienst. Für ihn war die Zungenrede die Bestätigung für die empfangene Geistestaufe. Die Geistestaufe wiederum diente aus seiner Sicht vor allem der Ausrüstung der Christen im endzeitlichen Evangelisationsdienst.
Schon in der Zeit vor Parhams öffentlichem Wirken und den Ereignissen in Topeka waren sowohl die »Zungenrede« als auch verschiedene andere »Manifestationen«, die irrtümlicherweise dem Heiligen Geist zugeschrieben wurden, vereinzelt aufgetreten und damit nicht gänzlich unbekannt.
Douglas Jacobsen erläutert in seinem Buch Thinking in the Spirit:
»1880 erlebte Maria Woodworth-Etter als eine der ersten, dass in ihren Versammlungen Menschen in unbekannten Sprachen redeten. Sie äußert sich dazu folgendermaßen: ›Ich verstand das nicht und als der einzige Leiter in meinen Versammlungen hatte ich nicht viel Zeit, dieser Sache auf den Grund zu gehen und zu erklären; ich wusste jedoch, es war von Gott.‹
Zehn Jahre später spricht sie schon davon, dass Menschen in ihren Versammlungen vom Heiligen Geist getauft wurden, viele hatten die Gabe der Heilung empfangen, Dämonen wurden ausgetrieben, von Wundern und Visionen wurde berichtet, durch Handauflegung empfingen viele die Gabe des Heiligen Geistes, einige erhielten die Zungenrede und manche sprachen in fremden Sprachen, so wie ihnen der Geist es eingab.« [Jac03, S. 16 f.]
Um 1890 berichtet der Methodistenprediger David Wesley Myland, dass er eine besondere Salbung des Heiligen Geistes empfangen hatte und in einer fremden Sprache, die er selbst nicht verstand, reden und singen konnte. 15 Jahre später hatte er ein anderes wunderbares Erlebnis, welches er einzuordnen versuchte. Er war überzeugt, dass es sich bei dem ersten Erlebnis um die Zungenrede und einen ersten Anfang seines Pfingsterlebnisses handelte, das 15 Jahre später in eine »vollständige« Erfüllung mit dem Heiligen Geist mündete. In Zion City, Illinois, predigte John Alexander Dowie (1847 – 1907), Gründer der Christian Catholic Church, eine Botschaft über göttliche Heilung und prophezeite die Wiederherstellung des apostolischen Dienstes. Der 1854 geborene amerikanische Heiligungsprediger Benjamin Hardin Irwin berichtete von einer neuen, geistlichen Erfahrung und bezeichnete sie als die »Taufe mit Heiligem Geist und Feuer«. Diese »Geistestaufe« folge als ein »drittes Erlebnis« auf die Bekehrung und die Heiligung, so Irwin.
Die Personen, die mit diesen Manifestationen in Kontakt kamen, versuchten sie auf ihre eigene Art und Weise zu erklären – je nach theologischer Ausrichtung wurden verschiedene Interpretationen angeboten. In späteren Jahren (ca. 1920) verglich die populäre Evangelistin Aimee Semple McPherson die frühen Jahre der Pfingstbewegung mit einem Eintopfgericht, das im Topf über dem Feuer des Heiligen Geistes vor sich hin kochte. Jeder, der in die Pfingstbewegung kam, brachte etwas aus seiner eigenen Denomination mit und warf es in diesen Topf.
Erschienen: 2025
Autor: Georg Walter
178 Seiten
Taschenbuch
ISBN: 978-3910764-37-8
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Erschienen: 2023
Autor: Georg Walter
244 Seiten
Hardcover, Taschenbuch und E-Book
ISBN: 978-3910764088
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Stehen wir inmitten des großen Abfalls? Ein Weckruf für die Gemeinde der Endzeit.
Ist die Wahrheit verhandelbar geworden? In einer Zeit, in der das subjektive Erleben oft über das geschriebene Wort Gottes gestellt wird, stehen bibeltreue Christen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Grenzen zwischen biblischer Lehre und postmodernem Zeitgeist verschwimmen zunehmend.
Georg Walter liefert mit "Angriff auf die Wahrheit" keine sanfte Lektüre, sondern eine notwendige, geistliche Analyse der aktuellen Strömungen in der evangelikalen Welt. Dieses Buch ist ein Rüstzeug für alle, die sich nicht von "jedem Wind der Lehre" hin- und herwehen lassen wollen (Epheser 4,14).
Dieses Buch deckt auf und klärt auf:
Der Autor scheut sich nicht, heiße Eisen anzufassen. Er analysiert den Unterschied zwischen dem biblischen Evangelium und einem "Wohlfühlevangelium", das den Menschen in den Mittelpunkt stellt, statt Gott die Ehre zu geben.
Für wen ist dieses Buch?
Es richtet sich an den "treuen Überrest" – an Christen, die spüren, dass sich in der Gemeindelandschaft etwas Fundamental verändert, und die nach biblischen Argumenten suchen, um ihren Standpunkt zu festigen. Es ist ebenso eine Hilfe für jene, die sich in einem Loslösungsprozess von extremen charismatischen Strömungen befinden und geistliche Klarheit suchen.
Lassen Sie sich nicht täuschen. Holen Sie sich jetzt das Buch, das Sie zur geistlichen Unterscheidung in verwirrenden Zeiten ausrüstet.
Teil I
Die List der Schlange
Getünchte Mauern
Gemeinde Christi im postfaktischen Zeitalter
Die Emerging Church Bewegung
Kitzelnde Ohren
Der eigenliebige Mensch der Endzeit
Christliche Psychologie
Teil II
Die Anfänge der Pfingstbewegung
Das Wohlstandsevangelium
Erfahrung oder Wahrheit
Die charismatische Form der Gottseligkeit: Manifestationen und Erweckungsgeschichte
Bill Johnson: Der Einfluss der Neocharismatik
Passion Bible
Peter Wagners Neue Apostolische Reformation
Chronologie falscher Prophetien
Johannes Hartl
Glossar emergenter Begriffe
"Verführung geschieht immer durch die Listen eines Teufels, der sein Handwerk versteht. Er wird so subtil vorgehen, dass Verführung nicht auf den ersten, oft nicht einmal auf den zweiten oder dritten Blick, erkennbar ist. Doch wie Adam und Eva wird der Mensch Gottes einen hohen Preis bezahlen, wenn er es zulässt, dass das tödliche Gemenge aus Wahrheit und Lüge Eingang in sein Herz findet. Besondere Erkenntnisse oder Fähigkeiten oder außergewöhnliche Erfahrungen können Menschen leicht blenden. Ohne den Geist und die Wahrheit Christi muss alles, ganz gleich wie christlich es sich gibt, in einen Irrweg münden.
Schon ein flüchtiger Blick in die neutestamentlichen Briefe zeigt, dass nahezu alle Briefe in irgendeiner Weise falsche Lehren aufgreifen, korrigieren oder vor dem Eindringen von Irrlehren warnen. Drei der sieben Sendschreiben in der Offenbarung weisen darauf hin, dass falsche Lehren die Gemeinden bedrohten oder sogar schon eingedrungen waren. Allein die Gemeinde zu Ephesus wurde gelobt, dass sie falsche Apostel als Lügner erkannte (Offb 2,2). Die Gemeinde zu Pergamon wurde getadelt, weil sie die Lehre Bileams und die Lehre der Nikolaiten festhielt (Offb 2,14-15). Und wider die Gemeinde zu Thyatira hatte der Herr, dass sie die Prophetin Isebel gewähren ließ (Offb 2,20).
Gleich den Beröern ist der treue und edle Jünger Jesu gerufen, in der Liebe zur Wahrheit sich nicht jeder neuen geistlichen Strömung oder Lehre kritiklos zu öffnen. Oftmals wissen Christen viel zu wenig über populäre Lehren. Sie sehen nur das christliche Gewand, nicht aber den Wolf, der sich dahinter verbirgt. Zu leichtfertig und unbedacht, zu unehrerbietig, wird heute von Gottes Wahrheit weggenommen oder zu Gottes Wahrheit hinzugetan. Vieles, was das Etikett „christlich“ trägt, klingt verlockend, und wie ein Echo aus uralten Zeiten hallt der Ruf der Schlange nach: „Ihr werdet sein wie Gott.“ Der wahre Nachfolger Christi indes wird anhand der Heiligen Schrift „untersuchen, ob dies sich auch so verhält“ (vgl. Apg 17,11), ob das, was manche zum Teil sehr populäre Lehrer und Verkündiger ihren Zuhörern als Evangelium vor Augen malen wollen, auch tatsächlich noch biblische Wahrheit oder schon die Lehre Bileams oder Isebels ist.
Christen stehen in der Gefahr, durch populäre Strömungen und Lehren um ihre Verwandlung in das Ebenbild Jesu betrogen zu werden. Statt Gottes Wort im Glauben und in der Geradheit und Klarheit Christi treu zu folgen und dabei die innere Verwandlung in Christi Ebenbild zu erfahren, werden Zusatztheologien zur Theologie des Kreuzes angeboten. Schlimmstenfalls verdrängen neue Lehren das Kreuz Christi fast vollständig. Und natürlich ereignet sich diese schleichende Entwicklung unter „christlichem“ Deckmantel. Heute, wie so oft in der Geschichte zuvor, ist es dem Versucher mit seiner List, seiner pervertierten Weisheit gelungen, Wahrheit und Unwahrheit durcheinanderzuwerfen – diabolos bedeutet wörtlich „der Durcheinanderwerfer“! – und ein Allerlei an Lehren hervorzuzaubern, um Unordnung, Konfusion und Verwirrung zu erzeugen."
Ist es Erweckung oder Verführung? Ein dringender Weckruf für die Gemeinde Jesu.
Wir leben in einer Zeit, in der irrationale Erlebnisse und spirituelle Erfahrungen Konjunktur haben. Fast zeitgleich mit der weltlichen Esoterik-Welle breitet sich auch in vielen Gemeinden eine neue Begeisterung für übersinnliche Phänomene aus. Doch ist alles, was glänzt und als "Geisteswirkung" bezeichnet wird, tatsächlich vom Heiligen Geist?
Alexander Seibel, bekannter Apologet und Ingenieur, legt mit "Die sanfte Verführung der Gemeinde" eine scharfsinnige und biblisch fundierte Analyse vor. Er wagt den Blick hinter die Kulissen moderner charismatischer Strömungen und stellt die entscheidende Frage: Führt dieser Weg noch zur engen Pforte oder in eine breite, sanfte Verführung?
Dieses Buch liefert biblische Antworten auf brennende Fragen:
Seibel zeigt auf: Der Heilige Geist macht den Menschen nüchtern und wachsam, während falsche Geister Passivität und Kontrollverlust fordern. Dieses Buch ist kein Angriff, sondern eine notwendige Orientierungshilfe für alle, die in einer Zeit der Verwirrung am unverfälschten Wort Gottes festhalten wollen.
"Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden." (Matthäus 24,13)
Ein unverzichtbarer Ratgeber für Pastoren, Gemeindeleiter und alle Gläubigen, die lernen wollen, die Geister zu unterscheiden.
Die Identitätstheorie
Nachfolge Jesu und Gebet, aktiv oder passiv?
Wort oder Bild?
Passivität in christlichen Strömungen
Die wachsende Woge der Passivität
Das Fallen auf den Rücken
Verlust der Selbstkontrolle
Handauflegung unbiblischer Art
Parallelen zwischen New Age und Charismatischer Bewegung
Wachsende Infiltration
Die Erfahrung der Exkursion der Seele
Die Renaissance der Mystik
Ein populärer Heilungsdienst
Die Geistheiler und ihre Begleitsymptome
Wie wurde der Heilungsauftrag wiederentdeckt?
Ein biblischer Heilungsauftrag?
George Bennett und seine Heilungserfahrungen
John Wimber und die „Dritte Welle des Heiligen Geistes“
Der Einfluss von Agnes Sanford
Wunderheiler
Ermutigt die Bibel zu Wunderberichten?
Ist alle Heilung göttlich?
Was ist der „Segen von Toronto“?
Die Ursprünge
Wer ist Rodney Howard-Browne?
Von Pensacola bis Lakeland
Was sagt die Bibel zum „Lachen im Geist“?
Zeichen und Wunder
Worauf es ankommt
Ein kurzer Überblick
Verkündigung in Apostelgeschichte
Die Aussendungsbefehle
Darlegung in den Briefen
Die „Toronto-Erfahrung“, wie sie auch genannt wird, hat ihren Namen von einer kleinen (damaligen) Vineyard-Gemeinde in Toronto, Kanada. Der Beginn der Ereignisse kann auf John Arnotts Bitte um eine frische Salbung durch Gott zurückgeführt werden. John Arnott ist Pastor dieser Gemeinde. Er reiste im November 1993 nach Argentinien, um einige Versammlungen zu besuchen, die Benny Hinn leitete. Später entdeckte er, dass ein anderer Vineyard-Pastor, nämlich Randy Clark, eine Erneuerung erlebte, nachdem Rodney Howard-Browne für ihn gebetet hatte. Folglich wurde Randy Clark am 20. Januar 1994 nach Toronto eingeladen und der Aufbruch dieser Manifestationen begann.
Benny Hinn demonstriert seine „Salbung“, indem er die Versammlung anbläst, die dann „unter der Kraft zu Boden fällt“. Benny Hinn war es auch, wie bereits dargelegt worden ist, der am Grab von Aimee McPherson eine besondere „Salbung“ mit Kraft erfahren hatte. Dementsprechend ausgeprägt sind als Folge seines Auftretens die Rückenstürze ebenso wie unkontrolliertes Zittern und konvulsivische Zuckungen.
Von Aimee Semple McPherson, der Begründerin der schnell wachsenden „International Church of the Four Square Gospel“, schreibt Kurt Hutten:
„Kein Wunder, dass ihre Anhängerschaft rasch wuchs und ihr blind ergeben war. Auch verschiedene Affären – eine zweite und dritte Ehe, die bald wieder geschieden wurde, mancherlei Seitensprünge sowie „Familienstreitigkeiten, Prozesse, angebliche Kindesentführung“ usw. – konnten sie nicht irre machen. Ja, Aimee beschrieb selbst ihre Liebesaffären und ihre göttlichen Führungen in einer Artikelserie, die sie in einer auflagenstarken Tageszeitung veröffentlichte.“
Im November 1993 trat Benny Hinn in Basel, Schweiz, auf. Dabei wurde das Publikum derartig manipuliert und betrogen, dass sich die charismatischen Veranstalter nachträglich dafür entschuldigten.
Rene Lieberherr, Mitorganisator in Basel, berichtete:
„Ich wurde beauftragt, den Ventilator auf Stufe ‘intensiv’ zu schalten … Hinn sagte den Leuten, sie sollten ihre Hände erheben. Sie würden dann das Wehen des Heiligen Geistes erfahren. Die Leute taten dies, reckten die Hände nach oben; und spürten das Wehen der Ventilation … Bei Hinn fanden jedoch keine Wunder statt. Im Gegenteil: Die Heilungen haben sich als falsch erwiesen. Sie ehrten Gott nicht; sie waren Menschenwerk … Ein anderer Fall betrifft den krebskranken Mann, über den Hinn prophezeite, dass er noch viele gesunde Jahre vor sich habe. Zwei Tage später starb dieser Mann … Das sind ‘die großen Wunder’, die geschahen.“
Erschienen: 2023
Autor: Alexander Seibel
154 Seiten
Taschenbuch und E-Book
ISBN: 978-3910764026
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